Heil- & Gewürzpflanzen

Pfefferminze

Pfefferminze

Die Pfefferminze (Mentha x piperita) ist eine Heil- und beliebte Gewürzpflanze aus der Gattung der Minzen. Es ist eine Kreuzung zwischen M. aquatica x (und) M. spicata. 2004 wurde sie zur Arzneipflanze des Jahres gewählt.

Es gibt zahlreiche, wildwachsende Minzen-Arten, die in Europa heimisch sind. Zum Beispiel die Ackerminze, die Bachminze und die Frauenminze.

Die besonders heilkräftige Pfefferminze (Mentha x piperita) wird aber nur als Kulturpflanze angebaut. Sie soll gegen Ende des 17. Jahrhunderts auf einem englischen Minze-Feld zum ersten Mal aufgetaucht sein, als Kulturform von Bachminze (M. aquatica) und Waldminze (M. spicata).

Diese kultivierte "Edelminze" wächst auch in Indien, China und Japan, sowie in Nord- und Südamerika.

Verwendung

  • weil wesentlicher Bestandteil ätherisches Pfefferminzöl ist, wird sie gern als teeähnliches Getränk (siehe Tee) verwendet
  • findet sich auch in der Küche als Gewürz wieder, z.B. in Süßspeisen, aber auch als Soße zu Fleisch oder Fisch (indisch)
  • in arabischen und nordafrikanischen Ländern ist Pfefferminztee ein Nationalgetränk

Wirkung

  • als Teeaufguss bei Kardialgie und Kolik, äußerlich zu aromatischen Kräutern, Umschlägen und Bädern benutzt
  • wegen ihrer Bitter- und Gerbstoffe hilft die Pfefferminze bei den meisten Magen- und Darmbeschwerden sehr schnell
  • die Galleproduktion in der Leber wird angeregt

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