Medizinische Themen
Mastektomie
Mastektomie bezeichnet die Entfernung der Brustdrüse. Bleibt der Warzenhof mit der Brustwarze erhalten, resultiert äußerlich eine männliche Brust.
Indikationen für solchartige Operation können gut- oder bösartige Erkrankungen oder auch kosmetische Erwägungen bei zu großer Brust, der
Gynäkomastie des Mannes oder Hypermastie der Frau, sein.
Es gibt sehr unterschiedliche Techniken, die mehr oder weniger gute Ergebnisse liefern, die auch sehr von der Größe und dem Zustand des Gewebes abhängig sind. Im Normalfall ergeben sich zufriedenstellende bis sehr gute Ergebnisse. Bei der
Gynäkomastie ist optimal, wenn ein fremder Betrachter die Operationsfolgen nicht mehr sehen kann.
Die Mastektomie wird vor allem bei großen Brüsten häufig in zwei Operationen aufgeteilt, die im Abstand von 6 bis 12 Monaten durchgeführt werden. Die Liegedauer beträgt zwischen 3 und 10 Tagen, häufig sind meist kleine Korrekturen notwendig. Diesen Eingriff lassen fast alle Transmänner durchführen.
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