
"Ja, das ist bei Psoriasis generell ein Problem. Auch Verlaufsformen der Psoriasis mit ausschließlichem Befall der Kopfhaut sind möglich. Auch das seborrhoische Kopfekzem zeigt ähnliche Erscheinungen."
"Ja, denn die übliche Vorgangsweise - nämlich eine Creme über Nacht aufzutragen - ist nicht gerade ideal. Das Ganze lässt sich zudem am Morgen oft schlecht auswaschen. Auch die Schäume, die in den vergangenen Jahren auf den Markt kamen, waren für viele Patienten keine Alternative, da sie die Schuppenschicht nicht durchdringen konnten. Das babybene-Gel lässt sich in einer Mischung mit entzündungshemmendem Cortison hervorragend auftragen. Sein Vorteil ist, dass es so schnell wirkt. Auch sein schuppenlösender Effekt ist deutlich besser als alles andere, das ich bisher kenne."
"Das babybene-Gel war für mich so etwas wie die Innovation des Jahres 2010. Milchschorf ist ja eine sehr häufige Erscheinung, für die es aber bis dahin keine wirklich überzeugende Therapiemöglichkeit gab. Das Gel hat mich wirklich beeindruckt, weil sich die Schuppen innerhalb einer Viertelstunde praktisch vor meinen Augen aufgelöst haben. Dieses enorme Potenzial der Schuppenlösung hat mich auf die Idee gebracht, das Ganze auch bei Kopfpsoriasis anzuwenden."
"Ein gesunder, stressarmer Lebensstil hilft enorm: der Abbau von Übergewicht, eine gesunde Ernährung und insbesondere der Verzicht auf Schweinefleisch, der Verzicht auf die Zigarette und der maßvolle Umgang mit Alkohol. Auch wenn ein körperfremder Stoff noch so gut wirkt: Der Körper kann sich selbst immer noch viel besser helfen als jede Creme, wenn man ihn nur lässt."
Der in München praktizierende Dermatologe Professor Dr. med. Dietrich Abeck arbeitet seit Jahren klinisch im Bereich der entzündlichen Dermatosen und ist zudem spezialisiert im Bereich der Kinderdermatologie, Psoriasis und Schuppenflechte. Professor Abeck engagiert sich zudem als Vizepräsident im Netzwerk interdisziplinäre pädiatrische Dermatologie e. V. (www.hautnet.de). Er ist Autor und Mitherausgeber zahlreicher Publikationen. Sein aktuelles Buch: "Häufige Hauterkrankungen in der Allgemeinmedizin" (Springer-Verlag 2010).
Quelle: djd / Foto: djd/dermabene