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Kategorie: Medizinische Themen

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A-Punkt

A-Punkt steht für die englische Bezeichnung „Anterior Fornix Erogenous Zone“ und stellt einen Bereich in der Vagina der Frau dar, der angeblich auf sexuelle Reizung extrem empfindlich reagiert. Nach Ansicht von Chua Chee Ann ist der A-Punkt reizempfindlicher als der bereits bekannte G-Punkt, der ebenfalls in der Vagina liegt. mehr...


Abbruchblutung

Die Abbruchblutung kann nach Absetzen von Hormongaben als Folge eines Entzuges von Östrogen oder Progesteron auftreten. Es ist eine leichte Blutung aus der Schleimhaut der Gebärmutter, vergleichbar, wenn auch nicht so vollständig, mit einer Menstruation. Diese tritt z.B. bei einer Pause bei der Einnahme der Pille auf. mehr...


ABC

Airways - Breathing - Circulation > siehe "Erste Hilfe" mehr...


Abstinenz

Abstinenz (v. lat.: abstinere = sich enthalten, fernhalten) bedeutet Enthaltsamkeit oder Verzicht im weiten Sinne. Der Begriff wird in der Alltagsprache und in verschiedenen Fachsprachen mit leicht abweichender Bedeutung verwendet. Seine Verwendung impliziert oft Verhaltensregeln, die jeweils bekannt sind. mehr...


Abszess

Ein Abszess ist eine umkapselte Eiteransammlung in einer nicht präformierten Körperhöhle, die durch entzündliche Gewebseinschmelzung entsteht. Der vom Chirurgen nach seiner Lokalisation so benannte subphrenische Abszess (unter dem Zwerchfell gelegen), der perityphlitische Abszess (neben dem Wurmfortsatz gelegen) als auch der Douglasabszess des Chirurgen oder Gynäkologen sind pathologisch streng genommen ein abgekapseltes Empyem in der Bauchhöhle und kein Abszess. mehr...


Adenom

Ein Adenom ist eine gutartige Geschwulst aus Schleimhaut oder Drüsengewebe und kann generell jedes Organ betreffen. Am häufigsten kommt das Adenom jedoch im Magen-Darm-Trakt als Polyp vor. Weitere häufige Formen betreffen die Schilddrüse, die Nebennieren und die Eierstöcke. In der weiblichen Brust tritt es meist als Fibroadenom unter Beteiligung von Drüsen- und Bindegewebe auf. mehr...


Adenoviren

Adenoviren sind Viren aus der Familie der Adenoviridae. Adenoviren befallen sowohl Menschen als auch Tiere. Erstmalig wurden sie aus menschlichen Rachenmandeln (Adenoiden) isoliert, daher wurde auch der Name dieser Viren-Familie abgeleitet. Ein Virus besteht aus einer Nucleinsäure (DNA oder RNA), der von einer Proteinhülle umgeben wird. mehr...


Adipositas

Als Adipositas bzw. Fettleibigkeit (schweres Übergewicht; auch: Fettsucht, Obesitas oder umgangssprachlich Ess-/Fresssucht) wird eine Gesundheitsstörung bezeichnet, bei der das Individuum zu viel Fettgewebe besitzt. Die Grenze zum Normalzustand wird je nach medizinischer Lehrmeinung leicht unterschiedlich definiert. mehr...


Adrenalektomie

Als Adrenalektomie wird die chirurgische Entfernung der Nebenniere bezeichnet. Sie kann sowohl einseitig als auch beidseitig erfolgen. Indikation Eine Indikation zur Adrenalektomie besteht stets bei primären Tumoren der Nebenniere wie:hormonell aktiven Nebennierenrindenadenomen (z.B. bei Morbus Conn, Morbus Cushing)PhäochromozytomNebennierenkarzinomhormonell inaktiven Tumoren (Inzidentalom) wenn der Durchmesser über 4 cm beträgt und ein Wachstum nachgewiesen ist Bei reaktiven Vergrößerungen der Nebennieren wie sie beispielsweise bei einem hypophysären Morbus Cushing zu beobachten sind, ist die Adrenalektomie bei Versagen der kausalen Therapie (Entfernung des Hypophysenadenoms etc. mehr...


Adrenalin

Adrenalin (von lat. ad „zu“ und ren „Niere“, auch Epinephrin genannt) ist ein im Nebennierenmark gebildetes und in Stresssituationen ins Blut ausgeschüttetes Hormon. Als Stresshormon vermittelt Adrenalin eine Steigerung der Herzfrequenz, einen Anstieg des Blutdrucks, eine Erweiterung der Bronchien, eine schnelle Bereitstellung von Energiereserven durch Fettabbau (Lipolyse) sowie eine Freisetzung und Biosynthese von Glucose. mehr...


ADS/ADHS

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) (auch als Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom oder Hyperkinetische Störung bezeichnet) ist eine bereits im Kindesalter beginnende psychische Störung, die sich primär durch leichte Ablenkbarkeit und geringes Durchhaltevermögen, sowie ein leicht aufbrausendes Wesen mit der Neigung zum Handeln ohne nachzudenken, häufig auch in Kombination mit Hyperaktivität (ADHS), auszeichnet. mehr...


Affekt

Der Begriff Affekt wird in zwei Bedeutungen verwendet: 1. Nach traditioneller Auffassung ist Affekt ein Zustand starker emotionaler Erregung, der das Verhalten leitet. 2. Nach neuerer Auffassung ist Affekt ein Sammelbegriff für Konstrukte wie Emotion und Stimmung, die mit einem veränderten subjektiven Befinden und mit körperlichen Veränderungen einhergehen. mehr...


Agitiertheit

In der Medizin meint Agitation (auch: Agitiertheit) eine krankhafte Unruhe, bei der es zu heftigen und hastigen Bewegungen des Patienten kommt (Symptome: Zittern, gesteigerter Bewegungsdrang). Eine Agitation tritt vor allem bei Psychosen oder im Delirium auf, allerdings auch im normalen Schlaf (etwa als Begleiterscheinung sehr lebhafter Träume). mehr...


Agoraphobie

Agoraphobie (griech. agora = Platz, Markt) ist eine Angststörung, die sich in der Furcht vor Orten oder Situationen äußert, in denen ein Schutz vor oder Hilfe bei peinlichen oder anderweitig unangenehmen Ereignissen nicht oder kaum gegeben erscheint. Früher wurde der Begriff ausschließlich für die Angst vor öffentlichen großen Plätzen verwendet. mehr...


Aids

Aids

Das Acquired Immunodeficiency Syndrome (englisch für das erworbene Immun-Schwäche-Syndrom, kurz Aids) ist eine Folge einer Infektion mit dem HI-Virus (Human Immunodeficiency Virus), das eine schrittweise Zerstörung des Immunsystems bewirkt. Diese Folgen sind Sekundärinfektionen (auch opportunistische Infektionen genannt), die in bestimmter Kombination das Syndrom Aids definieren. mehr...


Akne

Eine Akne (griechisch ακμή, akmí - wörtlich die Reife, Akme, der Höhepunkt, vermutlich durch Transskriptionsfehler zu spätlateinisch acne) ist eine Hautkrankheit mit Bildung entzündlicher Pusteln. In erster Linie betroffen sind zumeist die Talgdrüsen um die Haarwurzeln, in denen sich deren Ausscheidung, der Talg, staut und entzündet. mehr...


Akupunktur

Akupunktur (Lat.: acus = Nadel, punctio = das Stechen), auf Hochchinesisch zhēn jiǔ (針灸) ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Das chinesische Wort zhēn jiǔ (針灸) besteht aus zwei Wortteilen, was übersetzt „Brennen und Stechen“ bedeutet und steht für das Erwärmen der Punkte (Moxibustion) und das Einstechen der Nadel in die Akupunkturpunkte. mehr...


Alkoholkrankheit

Alkoholkrankheit Die Alkoholkrankheit (früher: Alkoholismus) ist eine chronische Suchtkrankheit. Das medizinische Diagnosekodierungssystem ICD-10 zählt sie zu den psychischen und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen. Der verursachende Stoff ist der Alkohol, genauer Ethanol (Ethylalkohol), der bei der alkoholischen Gärung entsteht. mehr...


Alkoholvergiftung

Alkoholvergiftung

Die Alkoholvergiftung (oder Alkoholintoxikation) ist eine Vergiftungserscheinung des menschlichen Körpers, welche das Bewusstsein und die Körperfunktionen schwer beeinträchtigt. Sie kann im Extremfall auch zum Tod durch Aussetzen der Körperfunktionen führen. Erstes Stadiumvermindertes Gleichgewichtverminderte Schmerzwahrnehmung;gerötete Augenleicht undeutliche SpracheEnthemmungserscheinungenZweites Stadiumevtl. mehr...


Allergologie

Die Allergologie ist eine medizinische Fachrichtung (Teilgebietsbezeichnung), die sich mit den Allergien (deren Entstehung, Ausprägung, Verlauf und Behandlung) beschäftigt. Häufig haben Hautärzte, HNO-Ärzte und Lungenfachärzte, aber auch Internisten, Kinderärzte und Allgemeinärzte die entsprechenden Weiterqualifizierungen zum Allergologen und können die Zusatzbezeichnung Allergologie erwerben. mehr...


Allgemeinmedizin

Die Allgemeinmedizin ist eines von den 32 Fachgebieten der Humanmedizin in Deutschland. Im englischsprachigen Ausland werden Allgemeinmediziner als General Practitioners, kurz GP, bezeichnet. Die Ausbildungswege und -zeiten unterscheiden sich dabei von Land zu Land. Der Arbeitsbereich der Allgemeinmedizin beinhaltet die Grundversorgung aller Patienten mit körperlichen und seelischen Gesundheitsstörungen in der Notfall-, Akut- und Langzeitversorgung sowie wesentliche Bereiche der Prävention und Rehabilitation. mehr...


Alternativmedizin

Der Ausdruck Alternativmedizin bezeichnet Konzepte und Methoden, die von der sogenannten Schulmedizin abweichen oder von ihr nicht anerkannt werden. Der Begriff bezeichnet so eher eine Ansammlung verschiedener Methoden als eine einheitliche medizinische Richtung. Das Spektrum reicht dabei von traditionellen Verfahren bis zu esoterischen Therapieansätzen. mehr...


Alzheimer, Alois

Prof. Dr. med. Alois Alzheimer (* 14. Juni 1864 in Marktbreit; † 19. Dezember 1915 in Breslau) war ein deutscher Psychiater und Neuropathologe und beschrieb als erster eine Demenzerkrankung, die nach ihm bis heute Alzheimersche Krankheit genannt wird. Leben Alois Alzheimer war der älteste Sohn aus der zweiten Ehe des Notars Eduard Alzheimer und seiner Frau Barbara Theresia Busch, eine Schwester der 1862 verstorbenen ersten Ehefrau, Eva-Maria Busch. mehr...


Alzheimersche Krankheit

Die Alzheimer-Krankheit (Morbus Alzheimer) ist eine fortschreitende Demenz-Erkrankung (von lat. demens, "verwirrt") des Gehirns, die vorwiegend im Alter auftritt und mit einer Abnahme der Gehirn- und Gedächtnisleistung einhergeht. Die Krankheit beginnt mit scheinbar zufälliger Vergesslichkeit und endet im Verlust des Verstandes. mehr...


Amalgamfüllung

Amalgamfüllungen sind in der Zahnmedizin Füllungen aus Quecksilberlegierungen, die eine breite Anwendung in der Füllungstherapie haben. Eine häufige Anwendung der Amalgame ist die Verwendung als Füllung für Zähne, heute ausschließlich in der Form von Silberamalgam. Die erste Verwendung zu diesem Zweck wird dem Zahnarzt I. mehr...


Amenorrhoe

Das Ausbleiben der Menstruation wird als Amenorrhoe (neu auch: Amenorrhö; griech.: a = ohne + menos = Monat + rhoe = Fluss) bezeichnet und ist eine der am häufigsten Auftretenden Störungen der menstruellen Regelblutung. Unterschieden wird in primäre oder sekundäre Amenorrhoe. Primäre Amenorrhoe In der Gynäkologie wird von einer primären Amenorrhoe gesprochen, wenn bei einer Frau nach der Vollendung des sechzehnten Lebensjahres noch keine Menstruation aufgetreten ist. mehr...


Amphetamin

Amphetamin (auch Phenylisopropylamin) ist eine synthetische Substanz, die nicht in der Natur nachgewiesen wurde. Das Amphetamin ist die Stammverbindung der gleichnamigen Strukturklasse, der eine Vielzahl psychotroper Substanzen angehört, unter anderem MDMA (Ecstasy) oder das auch in der Natur vorkommende Ephedrin, siehe hierzu auch die Liste bekannter Phenylalkylamine. mehr...


Analfissur

Eine Analfissur ist ein schmerzhafter Hauteinriss des Afters. Häufig ist eine forcierte Defäkation (z.B. bei Verstopfung) die Ursache, auch der häufige Wechsel der Konsistenz des Stuhles kann ursächlich sein. Weiterhin können die Einrisse bei Entzündungszuständen (z. B. bei Hämorrhoidalleiden, Perianalthrombose oder Analfistel) durch einen Elastizitätsverlust der Analhaut entstehen. mehr...


Anämie

Als Anämie (griech. Mangel an Blut) wird eine Verminderung des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin), der Zahl der Erythrozyten am Vollbut oder des Hämatokrits im Verhältnis zur Alters- und Geschlechtsnorm bezeichnet. Durch die Blutarmut kommt es zu einer Minderversorgung des Körpers mit Sauerstoff. mehr...


Anästhesiologie

Die Anästhesiologie oder veraltet Anaesthesiologie (griech. Αισθησισ = Wahrnehmung) ist eine medizinische Wissenschaftsdisziplin, die sich mit den Methoden der Schmerzausschaltung (Anästhesie), der Intensivmedizin, der Schmerztherapie (Algesiologie) und der Notfallmedizin befasst. mehr...


Andrologie

Andrologie lässt sich wörtlich als “Männerheilkunde” übersetzen. Dieses Spezialgebiet der Medizin befasst sich mit Störungen der Geschlechtsentwicklung und Sexualität des Mannes hauptsächlich in Bezug auf die Fortpflanzungsfähigkeit. Somit ist die Andrologie die männliche Entsprechung der Gynäkologie. mehr...


Angelman-Syndrom

Das Angelman Syndrom ist die Folge einer seltenen neurologischen Genbesonderheit im Bereich des Chromosoms der Nummer 15, die unter anderem mit psychischen und motorischen Entwicklungsverzögerungen, ausgeprägter kognitiver Behinderung, Hyperaktivität und einer stark reduzierten Lautsprachentwicklung einhergeht. mehr...


Was ist Diabetes?

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Was ist Diabetes?
Bei Diabetes mellitus handelt es sich um eine Erkrankung, bei welcher der Blutzuckerspiegel aufgrund fehlenden Insulins erhöht ist. Insulin ist ein Hormon, das in den Betazellen der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. mehr...

Angina Pectoris

Angina pectoris (Synonym: Stenokardie, deutsch: Brustenge) ist eine anfallsartige Enge in der Brust. Als Angina pectoris bezeichnet man einen Schmerz in der Brust, der durch eine Durchblutungsstörung des Herzens ausgelöst wird. Meist beruht diese Durchblutungsstörung auf einer Engstelle (= Stenose) eines Herzkranzgefäßes. mehr...


Angiologie

Die Angiologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, welches sich mit Gefäßerkrankungen beschäftigt. Die Gefäßchirurgie ist Teil der Chirurgie und gehört nicht zur Angiologie. Die Abgrenzung zur Radiologie und Kardiologie ist nicht immer ganz scharf. Häufige Krankheitsbilder der Angiologie Arteriosklerose: Durchblutungsstörung der Beine Diabetischer Fuß Raucherbein Mal perforans Nekrosen entzündliche Gefäßerkrankungen Arteriitis Thrombangitis obliterans Erysipel Thrombophlebitis Lymphangitis funktionelle Gefäßerkrankungen: Raynaud-Syndrom Gefäßspasmen Ergotismus, Erythromelalgie Arozyanose Aneurysma Varikosis Ulkus Cruris Thrombosen postthrombotisches Syndrom Embolie Lymphödem Elefantiasis und einige mehr Untersuchungsmethoden der AngiologieAnamneseerhebung: Welche Beschwerden schildert der Patient? Inspektion der Venen, Lymphgefäße und Pulse Ultraschall der Gefäße inklusive Doppler und Farbdoppler Angiografie Plethysmografie Kapillarmikroskopie Lichtreflexionsrheografie und einige mehr Therapieprinzipien der Angiologie Beinhochlagerung bis zur Bettruhe Gehtraining Gewichtsreduktion Nikotinkarenz Ernährungsumstellung Sauerstoffgabe Cholesterinsenkung Statine Fibrate Cholesterinaufnahmehemmer Lipidapherese Wassertabletten = Diuretika Blutdrucksenkende Tabletten ACE - Hemmer Gerinnungsbremsende Medikamente Acetylsalicylsäure Heparine Cumarine Clopidrogel Lysetherapie Antientzündliche Therapie Kälte Antibiose Cortison Hämodilution Aufdehnung von Gefäßen Stents Lymphdrainage Krampfaderverödung Venenkompression Kaltwasserbehandlung der Varikosis wird von Gefäßchirurgen durchgeführt: Bypassoperationen Varizenoperationen Sympathektomie Carotisdesobliteration . mehr...


Anhedonie

Anhedonie bedeutet Freud- und Lustlosigkeit, ein häufiges Symptom bei vielen psychischen Störungen, besonders bei der Depression, depressiven Syndromen und anderen psychischen Störungen (Psychosen, Sucht, Psychosomatosen, teilweise bei der Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung ( ADS ). mehr...


Anoskopie

Die Anoskopie ist eine Untersuchungsmethode bei der eine Untersuchung des Schließmuskels bzw. des Afterkanals durchgeführt wird. Sie wird beispielsweise eingesetzt, um eine Hämorrhoiden-Erkrankung zu diagnostizieren. Die Vorbereitung zur Untersuchung gestaltet sich sehr einfach, es genügt in der Regel, wenn der Patient kurz vor der Untersuchung zur Toilette geht und seinen Darm entleert. mehr...


Anti-Aging

Anti-Aging ist die Bezeichnung für eine interdisziplinäre Vorgehensweise mit dem Ziel das biologischen Altern des Menschen zu verlangsamen bzw. eines Tages komplett zu stoppen. Hierzu werden sechs Faktoren kombiniert: Die ErnährungSport (insbesondere das Muskelaufbautraining mit dem Ziel dem Muskelabbau, der ab dem 35. mehr...


Antibiotika

Antibiotika (v. altgriech. ἀντί- „anstelle, gegen“ und βίος „Leben“ mit lateinischer Endung; Einzahl Antibiotikum) sind Medikamente, mit denen Infektionskrankheiten behandelt werden. Antibiotika werden in der Medizin gegen bakterielle Infektionen oder Infektionen durch Protozoen eingesetzt. mehr...


Aphrodisiakum

Ein Aphrodisiakum (Aphrodisiacum, Mehrzahl: Aphrodisiaka) ist ein Mittel zur Steigerung der sexuellen Begierde und des sexuellen Lustempfindens. Im Mittelalter galten etliche Zauberpflanzen z. B. Petersilie und andere Kräuter sowie Gewürze wie die Muskatnuss als Aphrodisiakum. Sogar die Tomate (ein Nachtschattengewächs) wurde näher in Betracht gezogen ("Liebesapfel", "Paradisapfel"). mehr...


Aphte

Eine Aphthe (sprich: Afte) ist eine schmerzhaft entzündete Stelle der Schleimhaut des Zahnfleischs, der Mundhöhle oder der Zunge. Beim gleichzeitigen Auftreten mehrerer solcher Stellen spricht man vom Krankheitsbild der Stomatitis aphthosa. Ursachen Die genauen Ursachen sind noch ungeklärt. Als mögliche Auslöser werden verschiedene Faktoren diskutiert: Stress, Schlafmangel, KrankheitKleinere Verletzungen der Mundschleimhaut (oft erst in Kombination mit Nahrungsmittelallergien, s. mehr...


Appendix vermiformis

Appendix vermiformis (kurz Appendix), zu deutsch Wurmfortsatz, bezeichnet ein etwa neun Zentimeter langes Anhängsel des Blinddarms. Er besitzt wie andere Abschnitte des Verdauungstraktes auch eine Lichtung und den typischen Aufbau der Darmwand, in der allerdings zahlreiche Lymphfollikel zu finden sind. mehr...


Appendizitis

Unter einer Appendizitis wird eine Entzündung des Wurmfortsatzes des Blinddarms verstanden. Im deutschen Sprachraum wird dieses Krankheitsbild sprachlich nicht korrekt als Blinddarmentzündung bezeichnet. Ist tatsächlich der Blinddarm (das Coecum) entzündet, wird in der Fachsprache von einer Typhlitis gesprochen. mehr...


Appetenzstörung

Der Begriff Sexuelle Appetenzstörung (Appetenz, von lat. appetentia, Begehren, davon dt. Appetit; engl. Sexual Desire Disorders), auch Lustlosigkeit, früher auch Alibidinie, bezeichnet im Allgemeinen den unwillentlichen Mangel (Libidomangel) oder die unwillentliche Abnahme (Libidoreduktion) an sexueller Phantasie und sexuellem Verlangen (siehe Sexuelle Appetenz). mehr...


Applied Kinesiologie

Die Angewandte Kinesiologie (engl. applied kinesiology) oder kurz Kinesiologie (nicht zu verwechseln mit engl. kinesiology für Bewegungslehre) ist ein umstrittenes alternativmedizinisches Diagnose- und Therapieverfahren. Der Begriff Kinesiologie wird zusammengesetzt aus den altgriechischen Worten κίνησις (kinesis) „Bewegung“ und λόγος (logos) „Wort, Lehre“ und bedeutet „Lehre von der Bewegung“. mehr...


Arbeitsmedizin

Die Arbeitsmedizin ist das Fachgebiet der Medizin, das sich in Forschung, Lehre und Praxis mit der Untersuchung, Bewertung, Begutachtung und Beeinflussung der Wechselbeziehungen zwischenAnforderungen, Bedingungen und Organisation der Arbeit sowie demMenschen, seiner Gesundheit, seiner Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit und seinen Krankheitenbefasst. mehr...


Arthrose

Die Arthrose ist eine chronische, schmerzhafte, zunehmend funktionsbehindernde Gelenkveränderung infolge eines Missverhältnisses zwischen Tragfähigkeit und Belastung; es handelt sich um eine degenerative Gelenkerkrankung, die zum rheumatischen Formenkreis gehört. Sie ist die häufigste Erkrankung (ca. mehr...


Arthroskopie

Eine Arthroskopie, auch Gelenkspiegelung, (von griechisch arthros = Gelenk und skopein = schauen) ist eine minimal-invasive Untersuchung eines Gelenks mit Hilfe des Endoskops (auch: Arthroskop). Das Endoskop wird nach Auffüllen des Gelenks mit Flüssigkeit (Ringer-Lösung, Purisole-Lösung), selten auch Gas (CO2) über eine Stichinzision in Lokalanästhesie oder Narkose eingeführt. mehr...


Artritis

Unter einer Arthritis versteht man eine Gelenkentzündung. Jedes Gelenk im Körper kann alleine oder zusammen mit anderen Gelenken entzündet sein. Arten von GelenkentzündungenDie häufigsten Ursachen von Gelenkentzündungen sind hier aufgelistet. Gicht Arthritis infektiöse Arthritis aktivierte Arthrose autoimmun Arthritiden rheumatoide Arthritis Seronegative Spondylarthritiden: Morbus Bechterew rheumatisches Fieber Psoriasisarthritis Postinfektiöse Arthritis Crohnarthritis . mehr...


Arzt

Ein Arzt (v. griech.: αρχίατρος archíatros = der Oberheiler, Leibarzt; zu archiater (latinisiert)) beschäftigt sich mit der Vorbeugung (Prävention), Erkennung (Diagnose), Behandlung (Therapie) und Nachsorge von Krankheiten und Verletzungen. Die Vielfalt der Krankheiten und ihrer Behandlungsmöglichkeiten hat zu einer Aufgliederung der Humanmedizin in eine große Anzahl von Fachgebieten und Subspezialisierungen geführt (siehe: Liste medizinischer Fachgebiete). mehr...


Arztpraxis

Eine Arztpraxis ist der Arbeitsraum eines niedergelassenen – praktizierenden – Arztes, wo er Patienten empfängt, untersucht und therapiert. Daneben ist eine Arztpraxis funktional gesehen auch ein Wirtschaftsbetrieb der sog. Freien Berufe. Es gibt privatärztliche und kassenärztliche Praxen. Letztere haben Verträge mit Versicherern der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). mehr...


Aspirationsprophylaxe

Aspirationsprophylaxe bedeutet Vorbeugen vom Verschlucken von Nahrung, Speichel oder Erbrochenem. 1. Beim Essen wir die Aspirationsprohylaxe angewandt, indem ein Pat. zum Essen aufrecht hingesetzt wird. Bei manchen Patienten muss nach dem Essen darauf geachtet werden, dass die Wangentaschen entleert sind. mehr...


Asthma

Als das Asthma (griechisch άσθμα - das Keuchen) wird eine anfallsweise, meist hochgradige Atemnot verstanden, die verschiedene Ursachen haben kann. Meist wird darunter das Asthma bronchiale verstanden, so dass hier verkürzt auch nur von Asthma gesprochen wird. Es handelt sich hier um eine Obstruktion der Atemwege, die auf der Basis eines hyperreaktiven Bronchialsystems durch exogene oder endogene Reize ausgelöst werden kann. mehr...


Asthma bronchiale

Das Asthma bronchiale (bronchiale Enge), ist eine immunologische Erkrankung, die das Atmen erschwert. Grund für die Atembeschwerden (Dyspnoe) ist eine entzündliche und meist reversible "Verstopfung" und Verkrampfung der Bronchien und Bronchiolen, die durch vermehrte Sekretion von Schleim, Spasmus der Bronchialmuskulatur und Bildung von Ödemen in der Bronchialschleimhaut verursacht wird. mehr...


Atemspende

Atemspende

gehört zum Bereich Erste Hilfe. Ziel ist es, einer Person mit Atemstillstand durch die Atmung vom Ersthelfer Sauerstoff zuzuführen. (Auch "künstliche Beatmung"). Im Allgemeinen wird sie in Kombination mit der Herzdruckmassage im Rahmen der Reanimation durchgeführt. Durch den direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten besteht bei der Atemspende das Risiko einer Krankheitsübertragung. mehr...


Ateriosklerose

Unter Arteriosklerose (im Volksmund auch als Arterienverkalkung bezeichnet) versteht man die Ablagerung von Blutfetten, Thromben, Bindegewebe und Kalk in den Blutgefäßen. Wörtlich übersetzt heißt Arteriosklerose bindegewebige Verhärtung der Schlagadern. Die Arteriosklerose ist ein natürlicher Alterungsprozess, der durch Bluthochdruck und andere Risikofaktoren beschleunigt wird. mehr...


Atkins, Robert

Robert C. Atkins (* 17. Oktober 1930 in Columbus, Ohio; † 17. April 2003 in New York) war ein US-amerikanischer Kardiologe und Ernährungswissenschaftler. Seine eigene Fettleibigkeit brachte den amerikanischen Arzt dazu, nach einer Diät zu suchen, mit der man abnehmen kann ohne zu hungern. Nach eingehenden Studien wissenschaftlicher Literatur stellte er 1972 in einem Buch seine Diät-Revolution genannte Ernährungsweise vor, das sich 15 Millionen mal verkaufte. mehr...


Augenheilkunde

Die Augenheilkunde (med.: Ophthalmologie, Ophthalmiatrie,) befasst sich mit den Erkrankungen/Veränderung am Auge. Augenarzt ist die Berufsbezeichnung der Ärzte, die sich mit Erkrankungen des Auges beschäftigen. Die Ophthalmologie ist eine der ältesten medizinischen Disziplinen. Geschichte Schon in den Gesetzestafelns des Hammurapi vor über 3600 Jahren wurden Vorschriften für Augenoperationen erlassen. mehr...


Augmentation

Augmentation (v. lat. augmen „Vermehrung, Zuwachs“) bezeichnet: Körperliche Vergrößerungen im Bereich der Medizin; Beispiel: Brustvergrößerung (Mammaaugmentation). Kombination von mehreren Medikamenten zur Steigerung der Wirksamkeit; Beispiel: Lithiumaugmentation in der Lithiumtherapie. Erhöhung des Blutdrucks in der Aorta durch Pulswellenreflexion. mehr...


Ausfluss

Als Ausfluss (syn. Fluor genitalis, Fluor vaginalis) bezeichnet man den normalen bzw. vermehrten Sekret-Ausfluss aus der weiblichen Scheide. Als Ursachen finden sich mechanische, chemische und infektiöse Reizungen bzw. Erkrankungen. Auch maligne Erkrankungen können einen vermehrten Ausfluss verursachen. mehr...


Autogenes Training

Das autogene Training ist eine auf Autosuggestion basierende Technik zur Entspannung. Es wurde vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose weiterentwickelt, am 30. April 1927 erstmals vorgestellt und 1932 in seinem Buch "Das autogene Training" publiziert. Heute ist das autogene Training eine weit verbreitete und anerkannte Methode, um Stress und psychosomatische Störungen zu bekämpfen. mehr...


Avery, Oswald

Oswald Theodore Avery (* 21. Oktober 1877 in Halifax, Neuschottland; † 2. Februar 1955 in Nashville, Tennessee) war ein kanadischer Mediziner. Er promovierte 1904 an der Columbia University in New York. Nach einer Phase als praktizierender Arzt war Avery 1913-1947 an der Rockefeller Institute of Medical Research wissenschaftlich tätig. mehr...


Azidose

Eine Azidose ist ein Zustand der Übersäuerung des menschlichen (oder tierischen) Körpers. Liegt der pH-Wert im Blut unterhalb von 7,36 spricht man von einer Azidose. Der Referenzwert liegt je nach Labor bei 7,36 bis 7,44. Liegt er darüber, so spricht man von einer Alkalose. Wesentliche Ursachen bei der respiratorischen Azidose eine zu geringe Abatmung von Kohlendioxid bei der metabolischen Azidose die Ansammlung von zuviel sauren Stoffwechselprodukten im Blut, wie z. mehr...


Kategorie: Medizinische Themen

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