Obst & Gemüse

Okra

Die Okra (Abelmoschus esculentus), auch Gemüse-Eibisch, quiabo (Brasilien), ladyfingers (Südindien) und bamya (Türkei, Griechenland) genannt, ist eine Art aus der Familie der Malvengewächse. Sie ist eine aus dem Hochland Ostafrikas, genauer aus Äthiopien, stammende Gemüsepflanze.

Die Früchte oder Schoten werden 10 bis 20 Zentimeter lang. Die Schale ist hell bis dunkelgrün mit einem feinen Flaum. In den im Querschnitt sechs- bis achteckigen Okraschoten befinden sich weiße Samen.

Verwendung in der Küche

Als Gemüse werden die kalorienarmen und geschmacklich an grüne Bohnen (Fisolen) erinnernden Schoten der Okra gegessen. Sie werden z. B. in einem kreolischen Eintopf, dem Gumbo, verwendet, können aber auch als normales Gemüse gereicht werden. Der Geschmack ist neutral, mild bis herb.

Beim Kochen geben sie eine schleimige Substanz ab, die sich zum Eindicken von Speisen eignet. Hat man kein Interesse daran oder möchte man sogar auf die schleimige Substanz verzichten, kann man entweder die Okras 5 Minuten in Essigwasser blanchieren (vorher Spitze kappen und Stielansatz entfernen) und danach mit kaltem Wasser abschrecken oder die Okras vor der Verarbeitung 1–2 Stunden ganz in kaltem Zitronenwasser wässern.

Getrocknete Okra-Stücke werden auch zum Binden von Ragouts oder Saucen benutzt, indem man sie einfach mitkochen lässt.

Die reifen Samen der Früchte können auch geröstet gegessen oder als Kaffee-Ersatz verwendet werden.

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