Alternative Verfahren

Thermoregulationstherapie

Bei diesem Verfahren handelt es sich um die Prüfung der Wärmeregulationsfähigkeit des Organismus; man unterscheidet folgende Meßverfahren:

1. Kontaktthermographie (graphische Darstellung einzelner Temperaturmessungen durch elektrische Thermometer).

2. Kontaktlose Thermographie (Abstandsthermographie mit graphischer Darstellung).

3. Infrarotthermographie (mit Infrarotkameras aufgezeichnete Abstandsmessung der Wärmestrahlung).

4. Flüssigkristallthermographie (Plattenthermographie, bei der temperaturabhängige Flüssigkristalle auf die Haut gelegt und deren Farbveränderungen gemessen werden).



Untersuchungsbedingungen:

* vergleichbare Untersuchungszeiten (am besten vormittags),

* kontrollierte Nahrungsaufnahme,

* nach Möglichkeit Medikamentenfreiheit,

* spezielle Meßbedienungen,

* Entspannung.

Die Thermoregulationsdiagnostik umfaßt zwei Messungen:

Eine erste vor und eine zweite nach einem standardisiertem Abkühlungsreiz (meist Entkleidung nach zehnminütigen Sitzen):
aus der Differenz dieser beiden Werte ergeben sich diagnostische Hinweise.

Man unterscheidet eine Reaktionsstarre, eingeschränkte, normale und überschießende Regulation.

Folgende Hinweise sollen möglich sein:

* Hinweis auf eine chronische Irritation

* als allgemeine Vorsorgeuntersuchung

* zur Dokumentation des Therapieerfolgs

* Erfassung der Regulationsfähigkeit

* zur Therapiekontrolle

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