Sport
Seilgarten
Ein Seilgarten (in der Schweiz auch Seilpark) besteht aus mehreren Masten oder Bäumen, die mit Seilen und Balken verbunden sind. Über diese bewegen sich die Teilnehmer von Mast zu Mast, wobei es auf Geschicklichkeit,
Gleichgewichtssinn und Schwindelfreiheit ankommt. An den Masten befinden sich kleine Plattformen, auf denen die Teilnehmer ausruhen können.
Seilgärten können stationär als feste Installation oder mobil errichtet werden. Mobile Seilaufbauten, in der Regel zwischen Bäumen errichtet, werden häufig in der Jugendarbeit eingesetzt.
Befinden sich die Seile in einer Höhe, die Seilsicherung nötig macht, so spricht man von einem Hochseilgarten; in Niedrigseilgärten werden die Seile in Absprunghöhe gespannt, in der Regel unter 1 Meter. Sind die Seile zwischen Bäumen aufgespannt, so nennt man dies auch Waldseilpark. Besonders in der Werbung werden Seilgärten manchmal auch als Klettergarten bezeichnet, und in vielen gibt es zumindest eine kleine Kletterwand. Allerdings kommt es bei Seilgärten weniger auf Klettertechnik oder Kraft an, als vielmehr auf Schwindelfreiheit und Überwindung der eigenen Ängste.
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