Pressemeldungen

2006


Erschienen 20.12.2006 im Berliner Abendblatt

Menschem im Kiez

Silke Redmer (37) ist Geschäftsführerin der Kommunikationsagentur Layon und hat das Internetportal „www.StadtplanGesundheit.de“ gegründet. Dort bekommt man kostenlos einen umfangreichen Überblick über Ärzte, Gesundheits- und Wohlfühlangebote in Berlin. Seit 1990 wohnt Silke Redmer in Prenzlauer Berg, derzeit in der Lychener Straße.

Ihr Lieblingsort im Kiez?
Der Kiez um den Helmholtzplatz: Mehrmals umgezogen, bin ich doch immer in diesem Kiez geblieben. Es ist der Ort an dem ich lebe. Kleine Läden und Cafes in den Straßen, die die Gegend lebendig machen. Vor allem aber hat es mit den Menschen zu tun: Mit meinen Nachbarn, die mit den Jahren gute Freunde geworden sind. Menschen im Kiez die sich grüßen, auch wenn Sie sich nur vom sehen kennen. Ein Miteinander der Menschen, die hier leben und vor allem viele Kinder. Ich bin zu Hause: ein schönes Gefühl.

Was stört Sie in Prenzlauer Berg?
Relativ wenig, sonst würde ich nicht seit 16 Jahren hier leben. Den Wandel den der Kiez erlebt hat, habe ich mitgelebt. Vom improvisierten Wohnen im Hinterhaus über abenteuerliche Sanierungsprojekte bis in eine komfortable Wohnung im Vorderhaus. In den vergangenen Jahren sind es weniger ältere Menschen geworden. Das finde ich schade.
Ärgerlich ist die zunehmend schwieriger werdende Parkplatzsituation. Wirklich ernsthafte Konzepte zur Entspannung derselben gibt es nicht, stattdessen werden aufgrund einer unflexiblen Verordnung hier Parkplätze vernichtet. Zuletzt geschehen in der Sackgasse der Lychener Straße.

Mit wem würden Sie gerne mal zu Abend essen? Warum?
Mit Klaus Störtebeker. Wir würden über das Segeln und die Seefahrt im Mittelalter klönsnacken. Zu unserem kleinen Abendgelage trinken wir Humpen Bier und ich würde schauen, ob er wirklich einen ellenhohen Becher in einem Zuge leeren kann...

Wenn Sie einen Tag Regierende Bürgermeisterin wären, würden Sie ...
... verordnen, dass jeder Politiker und höhere Verwaltungsbeamte einen Tag im Monat an der Basis arbeiten muss: Als Assistent in den Schulen und Kitas, im Sozialamt, im Arbeitsamt, als Verkäufer bis 22.00 Uhr...

Ihr Lieblingssatz?
Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.


Erschienen am 01.12.06 in KörperGeistSeele

Stadtplan Gesundheit / Internetportal

Das regionale Internetportal www.StadtplanGesundheit.de hilft Berlinern seit Januar 2006 bei der Wahl des richtigen Arztes, Fitness-Studios und auch in Sachen Sport. Mittlerweile sind über 22.000 Anbieter registriert. Und das Portfolio der Seite wird stetig erweitert: So gibt es die Möglichkeit, Ärzte und Therapeuten, Wellness und Beauty, Krankenkassen und branchenspezifische Ausbildungsstätten sowie Hilfe und Beratung abzufragen. Ferner bietet die Seite medizinische Tagestipps, ein Medizinlexikon und berlinspezifische Themen.

screenshot der online-Ausgabe


Gesendet am 10.11.2006 11:20 Uhr bei 105'5 Spreeradio

Interview

Telefon-Interview mit Silke Redmer in der Sendung „Akutelle Stunde“.


Gesendet am 01.11.2006 11:20 Uhr bei radioBerlin 88,8

Interview

Live-Interview mit Silke Redmer in der Sendung „Unterwegs - Service, Reportagen und Interviews“.
Moderation: Natascha Cieslak.


Erschienen 30.10.2006 im Tagesspiegel und Tagesspiegel-online.

MITARBEITER DER WOCHE
Die Erfinderin des Medizinstadtplans

Name
Silke Redmer, 37

Beruf
Inhaberin der Agentur Layon GmbH für Werbedesign und Kommunikation – und Erfinderin der Berliner Gesundheitssuchmaschine „www.StadtplanGesundheit.de“.

Alltag
Es war Ende 2004, da hatte Silke Redmer ein Problem. Sie brauchte einen Arzt mit einer bestimmten Spezialisierung – und es war ungeheuer mühsam, ihn zu finden. Tipps von Freunden, Testbesuche in der Praxis – und immer wieder alles von vorne. Warum gibt es eigentlich keine umfassende Berliner Medizinsuchmaschine, fragte sie sich damals. Also erfand sie sie, bastelte ein Jahr dran herum, suchte Adressen, trug sie ein, und seit Januar ist der Gesundheitsstadtplan online. Kernstück ist die Suchfunktion, über die sich nicht nur Ärzte aller Fachrichtungen finden lassen, sondern auch Apotheken, Fachhändler, Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Wellness- und Fitnesscenter sowie städtische Beratungsstellen. 20 000 Adressen sind mittlerweile verzeichnet, aber weil Ärzte und andere sich eintragen können, werden es ständig mehr. „Natürlich können wir deren Qualität im Einzelnen nicht überprüfen“, sagt Silke Redmer – aber in diesem Fall ist Masse mal Klasse.

Foto: Mike Wolffb
Text: rcf

Artikel im Tagesspiegel