Damit der Rauchstopp gelingt

Setzen Sie sich ein Datum!

  • Wählen Sie ein Datum innerhalb der kommenden drei Wochen!
  • Wählen Sie eine stressfreie Zeit für den Rauchstopp!
  • Nutzen Sie unvorhergesehene Ereignisse als Gründe für den Rauchstopp, nicht als Anlass, den Ausstieg immer wieder zu verschieben!
  • Bedenken Sie stets, dass der Rauchstopp eine Chance ist!

Nehmen Sie Hilfe in Anspruch!

  • Bitten Sie Ihren Hausarzt um Unterstützung!
  • Bitten Sie Familie und Freunde um Unterstützung!
  • Nutzen Sie professionelle Hilfe: Rauchertelefon der BzgA: 01805 31 31 31, Montag bis Donnerstag: von 10 bis 22 Uhr und Freitag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr

Brechen Sie mit alten Gewohnheiten!

  • Werfen Sie alle Rauchutensilien weg!
  • Legen Sie die Routine ab: Überlegen Sie, in welchen Situationen Sie routinemäßig rauchen, ohne darüber nachzudenken.
  • Greifen Sie in Situationen, in denen Sie üblicherweise rauchten, zu einem Apfel, einem zuckerlosen Kaugummi oder einem Glas Wasser!

Vermeiden Sie Situationen, die fest mit dem Rauchen verbunden sind!

  • Vermeiden Sie Orte und Menschen, die zum Rauchen animieren!
  • Lenken Sie sich selbst ab, wenn Sie sich versucht fühlen, zu rauchen: Sprechen Sie mit einem nichtrauchenden Freund, nehmen Sie eine neue Aufgabe in Angriff, atmen Sie tief durch, bewegen Sie sich oder machen Sie eine Entspannungsübung.
  • Erinnern Sie sich immer wieder an die positiven Wirkungen Ihrer Entscheidung zum Rauchstopp!

Lernen Sie, mit Entzugserscheinungen umzugehen!

  • Ihr Körper hat sich an das Nikotin gewöhnt und verlangt danach. Bekommt er es nicht, signalisiert er sein Verlangen durch Entzugssymptome wie Unruhe, Reizbarkeit und Unwohlsein.
  • Diese Symptome gehen meist innerhalb weniger Minuten vorbei und verschwinden nach zehn Tagen ganz.
  • Denken Sie daran, dass die positiven Wirkungen eines Rauchstopps ein Leben lang anhalten!

Nutzen Sie medikamentöse Unterstützung!

  • Nikotinersatzprodukte (Nikotinkaugummi, -lutschtabletten oder -pflaster) können die Entzugssymptome abmildern.
  • Auch verschreibungspflichtige Medikamente können beim Rauchstopp helfen.

Achten Sie auf Ihre Ernährung!

  • Nikotin beschleunigt den Stoffwechsel – nach einem Rauchstopp braucht man weniger Kalorien!
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse!
  • Greifen Sie bei Heißhunger auf Süßes nach zuckerfreien Kaugummis und kalorienarmen Süßigkeiten!

Bewegen Sie sich!

  • Gehen Sie regelmäßig ein paar Schritte an der frischen Luft!
  • Treiben Sie Sport!
  • Körperliche Bewegung hebt die Stimmung und entspannt.

Belohnen Sie sich!

  • Gönnen Sie sich jeden Tag eine Kleinigkeit von dem Geld, das Sie nicht für Zigaretten ausgegeben haben!

Freuen Sie sich über jeden kleinen Schritt!

  • Seien Sie stolz auf sich, den Ausstieg geschafft zu haben!
  • Denken Sie an die positiven Wirkungen, die Sie seit Ihrem Rauchstopp spüren!
  • Glauben Sie an sich, Ihren Entschluss und daran, dass sie den Ausstieg schaffen!

Der Rauchstopp fällt von Tag zu Tag leichter!


Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum www.rauchfrei2008.de